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»Sie gehen und werden nicht matt« (Jes 40,31)
Allein dass es weniger Priester in unseren modernen Ländern gibt, macht sie interessant. Dazu kommt der Megatrend der späten Neunzigerjahre: die Respiritualisierung gerade säkularer Kulturen. Immer mehr Menschen suchen Leitfiguren, Personen, die des »Heiligen« kundig sind und wissen, wie man es »erfahren« kann. Andererseits bilden die christlichen Kirchen Gemeinden, die es zu leiten gilt. Was soll da ein katholischer Priester sein? Ein Gottesmann oder ein Gemeindeleiter? |
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Priester im Modernisierungsstress
Der Priestermangel spielt in vielen Ländern eine bedrängende Rolle. Viele presbyterale Aufgaben werden an Laien übertragen, die Gemeindeleitung, das Taufen, das Trauen, das Beerdigen, die Predigt. Ungeweihte Laienpriester entstehen in Konkurrenz zu den herkömmlichen Priestern. Die vom Konzil angereicherte Priesterrolle dünnt sich dabei aus... |
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Leutepriester in lebendigen Gemeinden
Priestermangel, unbestimmte Position der Laientheologen, seltener werdende Eucharistiefeiern – Probleme, die die gesamte Weltkirche betreffen. Die Autoren haben ein Konzept entwickelt, das aufhorchen lässt: Sie fordern zwei Arten von Priestern, von denen die Leutepriester aus den Gemeinen kommen und im Team arbeiten. Dabei stellen sie fest, dass weder zölibatär lebende Priester überflüssig werden, noch dass die Kirche ins Wanken gerät. |
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Kirche umbauen - nicht totsparen
Die Kirchen erleiden eine tief greifende Umbaukrise. Es fehlt an Priestern und an Geld. Mit Hilfe teurer Wirtschaftsberater wird der Kirchenbetrieb heruntergefahren, ohne nach zukunftsfähigen Modellen Ausschau zu halten. Paul M. Zulehner plädiert in seinem neuen Buch dafür, die Krise als Chance zu begreifen. Er wagt einen neuen, visionären Blick und beschreibt Ansatzpunkte zur Veränderung der bestehenden Strukturen. |
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