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Hardcover
Format 12 x 17 cm
192 Seiten
durchgehend gestaltet, mit Leseband
2006
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. Die Sonderausgabe dazu finden Sie hier.
ISBN: 978-3-7966-1284-8
€ 14,90*


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PDF-Dateigröße: 56 kB
Benedikta Hintersberger / Andrea Kett / Hildegund Keul / Aurelia Spendel (Hg.)
Du bist der Atem meines Lebens
Das Frauengebetbuch
Koproduktion mit KlensVerlag, Düsseldorf

Beten heißt, das Leben vor Gott bringen. Weil Frauen heute anders leben, beten sie anders. Sie suchen nach angemessenen Bildern und wollen ihre Erfahrungen neu ins Wort bringen. Zugleich sind viele Gebete von Frauen aus vergangenen Jahrhunderten von überraschender Aktualität. Deshalb vereint dieses Frauengebetbuch bekannte und viele neue Texte von Beterinnen unserer Zeit mit Worten bedeutender Beterinnen der Tradition.
Das Frauengebetbuch inspiriert Frauen in der Suche nach passenden Ausdrucksformen ihres Betens und gibt vielfältigen Facetten von Frauenleben Raum.

• Eine unerschöpfliche Fundgrube
• Für das persönliche Beten und für die Arbeit mit Frauengruppen
• Mehr als 160 Gebete in acht Kapiteln
• Attraktive Ausstattung, Leseband



REZENSIONEN
Arbeitshilfe zur Literaturarbeit Nr. 4/2006
»Das Frauengebetbuch – haben wir hier nun das einzig wahre, richtige und entscheidende seiner Art vorliegen? Sind bisherige Bücher überholt oder unvollständig? Und vor allem – was ist denn ein »Frauengebet«? Ist es Frauen vorbehalten oder darf es auch von Männern gebetet werden? Und was sind eventuell typische Eigenschaften? – Im Blick auf das vorliegende Buch beantwortet sich manche Frage von selbst.

Das Buch ist eine reine Gebetssammlung. Es bringt bekannte und neue Gebete unserer Zeit mit Worten bedeutender Beterinnen der Tradition in einander, der Schwerpunkt liegt durchaus bei aktuellen, der Zeit im wahrsten Sinne des Wortes »an - gemessenen« Texte, deren Verfasserinnen zu einem großen Teil aus Gottesdienstmodellen und anderen Textsammlungen besonders für Frauen vertraut sind. Die alten und älteren Texte entbehren nicht die Aktualität; bieten jedoch eine andere Sprache und andere Akzente. Sie kommen von Frauen wie Edith Stein, Gertrud von Helfta, Ingeborg Bachmann und Rose Ausländer. Die Gebete sind meist eher kurz und erschließen sich aus diesem Grund auch schnell mit ihrem Thema und Schwerpunkt. ...

»Frauentypisch« daran ist – Gott sei Dank – eher selten die sprachliche weibliche Form (Freundin, Göttin, Geistin u. ä.), die viele Beterinnen mehr stolpern denn beten lassen, nicht nur, weil sie ungewohnt ist, sondern vielmehr weil sie in vielen Zusammenhängen gemacht, gekünstelt wirkt. Das Charakteristische an ihnen ist vielmehr die Tatsache, dass sie sich der gegenwärtigen Situation der Beterin aktuell und konkret annehmen. Sie benennen die Lage der Dinge ohne Scheu und realitätsbezogen und bringen in Intensität die Gefühle vor Gott. Frauengebete sind nicht – hier alltagssprachlich ausgedrückt, weil so anschaulich – »global – galaktisch«. Denn sie lassen sich sprechen und nutzen, indem sie auf Bilder zurückgreifen und eine Sprache pflegen, die oft zart und poetisch, dann wiederum mit Energie geladen ist. Keinesfalls sind die Texte aber Frauen alleine vorbehalten, noch passen zu Frauen nur Gebete, die von Frauen geschrieben sind. Sie helfen aber eben manchmal besser, dem Ausdruck zu geben, was mich als Frau, als Christin vor Gott bewegt.

Zielgruppe sind also zuallererst Frauen, das geht eindeutig aus dem Vorwort der Herausgeberinnen hervor und ist im Untertitel des Buches manifestiert. Das »Frauengebetbuch« signalisiert einerseits die Botschaft: es gibt frauentypische Gebete und hier sind viele von ihnen versammelt. Neben dem Gebrauch für das persönliche Gebet sind sie auch eine Hilfe für Gruppen, Liturgiekreise und SeelsorgerInnen. Sie geben denen, die sich damit beschäftigen, den Impuls, sich mit Gebet, seiner Ausrichtung und Alltagstauglichkeit auseinander zu setzen und ermuntern vielleicht die Ein oder Andere, ihr Gebet mit eigenen Worten zu formulieren. Andere werden einfach feststellen: Da ist genau das ausgedrückt, was ich meine, wofür mir aber die Worte fehlten. ...

Zusammen genommen liegen hier eine außerordentlich hohe Kompetenz, Professionalität und Sensibilität vor, die der Auswahl und Zusammenstellung der Texte eine entsprechende Qualität verleihen.«
 
Schlagwörter für dieses Produkt:
FrauenGebet
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Dieses Buch – entstanden aus der Arbeit des Ständigen Arbeitskreises Pastorale Grundfragen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) – will ehrenamtlich tätigen Christinnen und Christen Mut machen und deren Motivation stärken. Es zeigt Wege zum besseren Verständnis und zur Förderung des Ehrenamts und ist ein Beitrag zum Leben aus Gottes Kraft!
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